Social Student Award 2022

Das Studierendenwerk Hamburg, welches lange überwiegend ehrenamtlich betrieben wurde, ist dieses Jahr 100 Jahre alt geworden. Im Zuge dessen wurde der Social Student Award ausgeschrieben, um ehrenamtliche Studierende zu würdigen. Die ersten drei Plätze waren mit Preisgeldern dotiert. Bewerben konnten sich alle Studierenden mit einem Projekt oder einer anderen ehrenamtlichen Tätigkeit. Zur Bewerbung musste man lediglich ein kurzes Video aufnehmen, um das Projekt vorzustellen. Ich, Lizanne, habe die Ausschreibung gesehen und beschlossen, mich mit HerzCaspar zu bewerben. Also habe ich schnell ein kurzes Video aufgenommen und von unserer Arbeit erzählt. Von meiner Bewerbung habe ich zunächst niemandem im Verein erzählt, da ich erstmal das Ergebnis abwarten und es dann als Überraschung bekannt geben wollte. Die Bewerbungsfrist war Ende Mai, sodass ich Ende Juni erfreulicherweise eine Einladung zur Vergabefeier am 11. Juli bekam. Ich wusste noch kein genaues Ergebnis, aber als ich den Kontakt zur Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Rupp vermittelt bekam, hatte ich das Gefühl, gar nicht so schlecht abgeschnitten zu haben. Für das genaue Ergebnis musste ich aber noch bis zur Vergabefeier warten. Zu der Feier hat mich Sophie, auch HerzCaspar Buddy, und eine Freundin aus der Uni begleitet. Die Feier fand im Cafe CampusBlick der Uni Hamburg statt. Nachdem der Geschäftsführer des Studierendenwerks Jürgen Allemeyer und die Sozialsenatorin Melanie Leonhard eine kurze Rede gehalten hatten, wurden die Preise verliehen. Es fing an mit dem dritten Platz. Dort wurden drei Studentinnen des artwork shop.hh ausgezeichnet. Sie bieten u.a. Kunstworkshops für ukrainische Geflüchtete an. Als nächstes folgte der zweite Platz. Ich war schon aufgeregt und habe mich sehr gefreut, als verkündet wurde, dass ich mit HerzCaspar den zweiten Preis gewonnen habe. Dieser war mit 750€ dotiert. Den ersten Preis haben die zwei Medizinstudentinnen der Initiative Medizin & Menschenrechte gewonnen. Sie sind gegen Rassismus, Diskriminierung von Minderheiten und Sexismus im Bereich Medizin aktiv und bieten dazu gezielt Workshops an. Hier nochmal herzlichen Glückwunsch an alle Preisträgerinnen! Nachdem der aufregende Teil vorüber war, konnten wir uns bei ein paar Häppchen und Getränken mit den anderen Preisträgerinnen austauschen. Ich freue mich sehr über die Würdigung meines Engagements :-)



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