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Die Idee

Caspar's Geschichte

Aufgrund seiner Erfahrungen im Zusammenhang mit einer dramatischen Herzerkrankung, die schließlich zu einer Herztransplantation führte, hat der damals 15-jährige Schüler Friedrich-Caspar v. Schiller erkannt, dass er zwar medizinisch bestens versorgt worden ist, dass der Lebensalltag bei einem langwierigen Aufenthalt im Krankenhaus und in der Reha-Phase aber sehr langweilig und bedrückend, manchmal auch deprimierend sein kann.
 

Deshalb hatte Caspar die Idee, im Laufe seines späteren Lebens eine Initiative namens „HerzCaspar“ zu gründen.

Caspar hatte konkrete Ideen, um jungen Menschen während ihres Aufenthaltes im Krankenhaus Abwechslung zu bieten. Vom gemeinsamen Filme oder Serien gucken, einfach mal quatschen bis hin zu gemeinsam Musik machen. Er wollte einfach Normalität in den Krankenhausalltag bringen.

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Caspar war es auch wichtig, dass dabei nicht nur den erkrankten Jugendlichen, sondern auch deren Geschwistern Abwechslung geboten wird. Denn wenn jemand aus der Familie lange Zeit im Krankenhaus verbringt, dann richtet sich der Fokus der ganzen Familie natürlich auf den Bruder oder die Schwester. Damit Geschwister in der schweren Zeit auch mal Abwechslung bekommen, dachte Caspar an Ausflüge (Kino, Theater, Fußballstadion etc.) für die Geschwister. 

 

2013 hat Caspar gemeinsam mit vielen Unterstützern mit dem „Fest fürs Leben auf das Thema Organspende aufmerksam gemacht. Ziel war es, mit Sensibilität das Nachdenken über Organspende anzuregen und in einem Umfeld von Fröhlichkeit, Gelassenheit und Neugierde für das Thema wecken.

Caspar ist im April 2014 infolge von Abstoßungs-Reaktionen seines Körpers auf sein transplantiertes Herz im Alter von 20 Jahren verstorben. 

Eine Idee lebt weiter

Caspars Eltern, Geschwister und Freunde möchten seine Ideen in die Tat umsetzen.

Ende September 2017 haben wir den Verein HerzCaspar offiziell gegründet und mittlerweile schon einige von Caspars Ideen umgesetzt und den Kerngedanken weiterentwickelt.

Unter dem Motto „Mit Aktion auf Station” gehen die ehrenamtlichen HerzCasparBuddies regelmäßig auf (Kinder-)Stationen der kooperierenden Kliniken. Seit Ausbruch der Coronapandemie bringt unser Verein zusätzlich unter dem Motto „Wir mit dir” per Zoom Freude und Abwechslung in den Krankenalltag.  Darüber hinaus organisieren die Buddies auch Ausflüge (z.B. in die Elbphilharmonie), wenn die Patient*innen das Krankenhaus schon verlassen dürfen.

Unsere Leitsätze

1. Wir bringen Abwechslung in den Alltag von Patient:innen – von Kindern über Jugendliche bis hin zu jungen Erwachsenen, und das nicht nur in, sondern auch außerhalb von Kliniken.
 

2. Wir vernetzen Patient:innen untereinander, damit sie sich gegenseitig stärken und ermutigen können.

3. Wir unterstützen die Angehörigen:

  • in Form von direkter Hilfe bei Betreuung, Begleitung der Betroffenen und ihrer Angehörigen

  • als Knotenpunkt zu anderen Vereinen und staatlichen Institutionen

  • durch die Vernetzung mit anderen betroffenen Familien

4. Wir unterstützen das Umfeld der Patient:innen:

  • durch Aufklärung an Schulen, Kindergärten, Unis, Sportvereinen etc.

  • durch gemeinsame Aktivitäten mit Patient:innen und ihrem sozialen Umfeld
     

5. Wir setzen auf regelmäßige Aus- und Fortbildungen der HerzCaspar-Teammitglieder, um unsere Vereinsziele zu erreichen.

6. Bei all unseren Aktivitäten hat die nachhaltige Wirkung für die Patient:innen und ihre Angehörigen oberste Priorität.

7. In der Entwicklung und dem Kauf von Materialien und Produkten verfolgen wir in erster Linie einen ressourcenschonenden Ansatz.

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